Kompressionsstrümpfe – wie eine zweite Haut am Bein
Kennen Sie jemand, der Hurra ruft, wenn er Kompressionsstrümpfe braucht? Sicher nicht.
Haben Sie bei Flugreisen schon mal vorbeugend Kompressionsstrümpfe getragen? Bestimmt.
Ist Ihnen aufgefallen, dass Sportler bei Wettkämpfen gerne Kompressionskleidung tragen?

Wir finden: Kompressionsstrümpfe sind, egal in welcher Situation immer eine gute Idee. Sie sorgen dafür, dass das Blut leichter von den Beinen und Füßen hoch bis zum Herzen fließen kann. Außerdem wirken sie kleineren Blutgerinnseln und Krampfadern entgegen, die durch langes Stehen oder Sitzen entstehen können.

Während Brillen oder künstliche Gelenke als Hilfsmittel vollkommen akzeptiert sind, kümmern sich die wenigsten um ihre Blutgefäße. Dabei helfen Kompressionsstrümpfe unserer Venenpumpe, wenn sie schwächelt. Und der ist es egal, ob Sie Leistungssportler oder gar kein Sportler sind, bereits eine Venenschwäche oder ein Venenleiden haben und viel tagsüber sitzen oder stehen.

Kompressionsstrümpfe haben viele Vorteile:
Sie sorgen für eine bessere Durchblutung im Unterbein.
Sie verbessern die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sowie Sauerstoff.

Sie verbessern die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sowie Sauerstoff.

Damit Kompressionsstrümpfe richtig helfen können, müssen sie perfekt sitzen. Lassen Sie sich deshalb von unseren Venenberaterinnen begleiten. Einen Termin machen Sie am besten vormittags aus, wenn die Beine noch nicht angeschwollen sind.

Ihre Ansprechpartnerinnen in Sachen Kompressionsstrümpfe
Anke Kattermann

PTA, Fachberaterin für Homöopathie, Aroma-Beraterin, Anmessen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen, Heimbelieferung

Bianca Mense
PTA, Fachberaterin für Homöopathie, Aroma-Expertin, Kosmetik-Beraterin, Anmessen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen, beliefert Pflegedienste
Zwei Personen arbeiten an einem grünen Tisch mit einem schwarzen Beinprothesenmodell, umgeben von Messinstrumenten, Tabellen, Unterlagen und Materialien für Kompressionsstrümpfe, darunter ein roter Stift und eine Messreferenzkarte.
Häufige Fragen zu Kompressionsstrümpfen
8 Tipps für den richtigen Umgang mit Ihren Kompressionsstrümpfen

Waschen Sie Ihre Strümpfe vor dem ersten Tragen und täglich abends im Schonwaschgang bei 40°C oder per Handwäsche.

Nehmen Sie ein Feinwaschmittel. Kein Weichspüler und optische Aufheller. Anschließend
die Strümpfe liegend auf einem Handtuch trocknen.

Ziehen Sie Ihre Strümpfe mit Gummihandschuhen an. Das hilft, den Strumpf faltenfrei anzulegen und das Gewebe zu schützen.

Versorgen Sie Ihre Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Ist die Haut zu trocken, können die Strümpfe rutschen.

Wenn Sie ein Haftband haben, versetzen Sie es tagsüber mehrmals. Das verbessert den Tragekomfort und hilft, Hautreizungen zu vermeiden.

Nicht den Strumpf zu hochziehen (auch wenn er gefühlt besser sitzt). Denn: Kniestrümpfe drücken sonst unangenehm in der Kniekehle und Oberschenkelstrümpfe rollen sich durch den Po ein, wodurch der Strumpf anfängt zu rutschen.

Nicht den Strumpf selbst reparieren. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit sind sonst beeinträchtigt.

Nicht das Einnähetikett entfernen. Sonst entfällt der Anspruch auf Gewährleistung, Reparatur oder Umtausch.